Sechs Regeln der Sieger Zone (Eine Übersetzung)
- Regel des Spiegels
Die Menschen aus meiner Umgebung sind meine Spiegel. Sie spiegeln Aspekte meiner Persönlichkeit wieder, denen ich mir oft selbst nicht bewusst bin, besonders, wenn ich mich über diese Menschen aufrege. Wenn jemand zum Beispiel unfreundlich zu mir ist, dann ist vielleicht schon vorher eine gewisse Unfreundlichkeit in mir selbst gewesen.
- Regel der Wahl
Ich verstehe es und bin mir bewusst, dass alles, was mit mir im Leben passiert, ist Ergebnisse meiner eigenen Wahl. Es gibt niemanden, der fürs Geschehen in meinem Leben verantwortlich ist, außer mich selbst. Ich bin der Autor meines Schicksals („Du bist der Schreiber deiner Geschichte" - Dellplatz)
- Regel der Verantwortung
Ich bin bereit, die Verantwortung für meine Entscheidungen zu übernehmen und mich für meine Fehler nicht rechtfertigen – Rechtfertigung ist nutzlos.
- Regel der Fehlerhaftheit
Ich bin mir bewusst, dass meine Meinungen und Einstellungen fehlerhaft sein können. Der Wunsch immer Recht zu haben, wird zu einer innerlichen Katastrophe führen. Wer an die absolute Richtigkeit eigenes Weltbildes glaubt, der sieht die reelle Welt nicht.
- Regel der Entsprechung
Ich habe genau das und soviel, wie es meinem Leben und meiner Persönlichkeit entspricht – nicht mehr und nicht weniger, egal in welcher Hinsicht, ob Beziehungen, Position oder Geld. Also ist es sinnlos, mehr zu beanspruchen. Aber: Wenn ich mich ändere, ändern sich auch die Umstände.
- Regel der Anwensenheit
„Hier und jetzt. Es gibt keine Vergangenheit, weil sie schon vergangen ist. Es gibt keine Zukunft, weil es sie noch nicht gibt. Die Anhänglichkeit an Vergangenheit führt zu Depressionen, Konzentration an die Zukunft führt zu Unruhe/ Sorgen. Solange ich lebe bin ich. Das ist ein Grund sich zu freuen.
Sechs Regeln der Verlierer Zone
- Ich kritisiere und beschuldige den anderen, also ich bin sauer auf den Spiegel.
- Ich mache die Welt verantwortlich, anstatt mich um das Verständnis zu bemühen, dass alles, was mit mir geschieht ein Resultat meiner eigenen Entscheidung ist. Der Grund meines Unglücks scheint etwas oder jemand zu sein, nur nicht ich selbst.
- Ich lehne es ab, dass ich verantwortlich für mein Leben bin und versuche die Verantwortung anderen Menschen oder Umständen zu geben. Ich ... erwarte, dass jemand zu mir kommt und mir das Glück schenkt.
- Ich bin stark von der Richtigkeit meinen Meinungen, Konzeptionen, Vorstellungen überzeugt und glaube nur daran.
- Ich habe Ansprüche, die ich selbst nicht erfüllen kann, das heißt, ich will etwas besitzen, das mir gar nicht gehört.
- Ich hänge den Erfahrungen aus meiner Vergangenheit an und schaue immer in die Vergangenheit zurück.
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